{Tag}Pokemon Go Book Tag



Lara von Bücherfantasien hat mich zu dem Pokemon Go Book Tag getaggt (zu ihrem Post gelangt ihr *hier*) und natürlich mache ich sofort mit. Vor allem wo es hier momentan so still ist, weil ich noch einiges für eine Aktion zu tun habe. Dann fangen wir mal an:

Fanfiktion.de - Wie ich meine Liebe zu dieser Seite entdeckte und wieso die Autoren mehr Aufmerksamkeit verdient haben + Leseempfehlung


Ich hab lange darüber nachgedacht, ob ich etwas über dieses Thema schreiben mag oder es doch lieber sein lasse. Da ich aber selber viele Vorurteile über Fanfiktions hatte, hab ich mich entschlossen euch auch eine tolle Seite an Fanfiktions zuzeigen.

Grundsätzlich sind Fanfiktions, oder auch FF, Geschichten, die von einem Fan verfasst wurden. Diese enthält dann Protagonisten, die aus dem realen Leben oder eines fiktiven Spieles, einer Serie etc. entnommen wurden. Dabei ist es nicht ganz geblieben, denn die heutigen Fanfiktion Seiten bieten auch einen Prosa Bereich an, bei den sich Hobbyautoren sich eine erste Meinung über ihre neuverfassten Geschichten holen dürfen.
Praktisch wird es dann, wenn eine App zu der jeweiligen Website, in meinem Fall war es Fanfiktion.de, gibt. Wenn ich von der Schule heim fahre, habe ich viel Zeit zwischen dem Umsteigen. Schon ein Buch in meine Schultasche einzuquetschen ist schwierig, wenn der Tag vollgepackt ist, aber vor allem im Regen, mag man gar nicht das Buch erst rausholen. Zu groß ist die Angst, dass es ruiniert wird. So hole ich nachmittags mein Handy heraus und stöber auf Fanfiktion.de. Dass die App noch nicht mal eine gute Verbindung benötigt, kommt mir da zu Gute. Nach einigen Wochen stellte ich dann fest, dass es nicht nur komische Geschichten dort gibt, sondern auch Geschichten, die von Hobbyautoren stammen, die wirklich Talent hatten. Ich eine Reihe hatte es mir besonders angetan, die sicher auch als Buch veröffentlicht werden könnte und zwar die Wichita Falls Reihe von der Userin Koyangi. Mittlerweile beinhaltet die Reihe vier Geschichten, wovon zwei schon abgeschlossen sind. Immer freue ich mich auf das nächste Kapitel einer ihrer Geschichten und umso größer ist die Freude, wenn nach der Schule wirklich eins hochgeladen wurde. Der Vorteil ist, dass durch das Hochladen man wirklich länger an der jeweiligen Geschichte sitzt. Dadurch freut mich sich umso mehr, wenn man weiter lesen kann. Ab und zu lese ich auch die letzten Kapitel nochmal und entdeckte Gefühle, Gedanken und weitere Details, die beim ersten Lesen mir nicht im Gedächtnis geblieben sind, mir aber doch wichtig erscheinen und die mich die Handlung der Geschichte nochmal überdenken lassen. Bei Büchern ist es ja ganz anders: Es wird nach dem Lesen weggelegt und erhält einen Platz im Regal. Wenn es wirklich gut war, liest man es erneut, ansonsten eher nicht.

Der Grund für meinen Post ist, dass ich euch zeigen will, dass nicht nur Amateure irgendwelche einfallslosen Geschichten zum Besten geben, sondern auch viele User dabei sind, die wirklich eine Meinung sich einholen wollen. Dazu habe ich Koyangi gebeten ein kleines Statement zu verfassen und euch ihre Erfahrungen auf dem Portal näher zu bringen:

Hallo, mein Name ist Tanita und ich veröffentliche auf Fanfiktion.de unter dem Pseudonym ‚Koyangi‘ Geschichten im Prosa-Bereich. Ich schreibe schon, seit ich zwölf bin, und habe durch meine Affinität zu japanischen Manga mit fünfzehn angefangen, Fanfiction in diesem Bereich zu schreiben und hochzuladen. Am Anfang war es für mich einfacher, eine schon bestehende Welt und ihre Charaktere zu nehmen, die jeder kennt, und meine eigene Geschichte dazu zu schreiben, aber mit der Zeit habe ich angefangen, eigene Charaktere zu entwickeln und zu schreiben und bin so bei den Liebesromanzen im Prosa-Bereich dieser Plattform gelandet. Ich habe gemerkt, dass ich das besser kann, als die Namen vorgefertigter Charaktere zu nehmen und ihnen meine Persönlichkeiten aufzuzwingen, nur, damit es in die Geschichte passt – auch wenn das Publikum dafür größer ist.
Ich persönlich finde es wahnsinnig spannend, eine Geschichte von Grund auf zu gestalten, angefangen bei den Orten, an denen meine Geschichten spielen, über die Themen, die ich aufgreifen will und schließlich die Charaktere, auf die sich die gesamte Geschichte stützt. Ich tüftele lange an dem Grundgerüst und den Persönlichkeiten der einzelnen Charaktere, bevor ich überhaupt anfange, etwas Neues zu schreiben. Dabei lasse ich mich von allem inspirieren: Musik, Filmen, Büchern, der Welt draußen, Bildern. Das Schreiben war für mich immer wie ein Ventil, um meine Gefühle und Gedanken zu verarbeiten.
Gerade weil ich sowohl im Fanfiction-Bereich als auch im Prosa-Bereich schon Geschichten veröffentlicht habe, kann ich sagen, wie unterschiedlich das Feedback ist. Ich weiß, wie schwierig es als Leser gerade auf diesem Portal ist, sich auf fremde Geschichten einzulassen, weil man nie genau weiß, worauf man sich mit dem Lesen der Kurzbeschreibung einlässt und was man erwarten kann; aber ich finde es schade, dass das Feedback oft verhältnismäßig gering ausfällt im Verhältnis zu Nicht-Prosa. Dabei bin ich als Autor auf genau dieses Feedback angewiesen, um herauszufinden, was ich gut mache, was nicht, und wie ich mich verbessern kann. Viele lesen eine Geschichte nur, wenn sie genug Empfehlungen und Kommentare hat, aber um die zu bekommen, muss erst mal jemand die Geschichte lesen. Es ist gar nicht so einfach, das zu schaffen!
Ich bin kein professioneller Autor in dem Sinne, dass meine Bücher von einem Verlag oder von mir selbst publiziert werden, aber ich liebe es, das, was ich schreibe – was mich bewegt und beschäftigt – zu teilen und genauso gerne diskutiere ich mit denjenigen, die sich nicht von meinem Prosa abschrecken lassen, darüber. Der Dialog und die Kritik helfen mir dabei, das Beste aus mir herauszuholen und Szenen zu hinterfragen, die mir im ersten Moment logisch erscheinen, es aber vielleicht gar nicht sind. Dadurch, dass ich Kapitel für Kapitel hochlade, beziehe ich den Leser in meinen kreativen Schreibprozess mit ein, weil er mir Anstöße geben kann, die mich beeinflussen können – was gut ist.
Dabei ist es egal, ob es positive oder negative Kritik ist. Zu meinen Hoch-Zeiten als Fanfiction-Autor habe ich teilweise pro Kapitel sehr, sehr viele Kommentare bekommen (und das im zarten Alter von siebzehn), dementsprechend optimistisch bin ich an das Prosa-Genre herangetreten, um festzustellen, dass niemand auf mich und meine Geschichten gewartet hat und der Markt vollkommen übersättigt ist. Aber selbst wenn nie eins meiner Bücher verlegt wird, heißt das nicht, dass ich jemals aufhören werde zu schreiben und es hier zu posten, weil ich weiß, dass es ein paar wenige gibt, die das, was ich schreibe, wertschätzen und mich mit ihrem Feedback zum Lächeln bringen.  

Wie ihr seht, ist Tanita froh, wenn sie sogenannte Revies erhält und jemand ihre Geschichten lobt oder halt kritisiert. Wie jeder Autor lernt sie aus ihren 'Fehlern'. Ich selber bin von ihren Geschichten begeistert und man merkt beim Lesen wie viel Herzblut in den Geschichten steckt. Natürlich ist es nichts zu einem 500 Seiten Buch, aber sie kann wirklich mit Young Adult Autoren mithalten.

Zusammfassend: Man sollte nicht mit den gesammelten Vorurteilen an eine Sache rangehen. Ich selber war erst skeptisch, aber das hätte ich gar nicht sein brauchen. Nur weil die Bücher, die ich nicht mag, mal eine Fanfiktion waren, heißt es nicht, dass der Prosa Bereich genauso abläuft.
Schaut doch mal bei Tanitas Geschichten vorbei und lasst euch von den Charakteren aus Wichita Falls beeindrucken! 

{Rezension} Benn,Annabelle:
Ein Ire fürs Herz


Annabelle Benn | Einzelband | Erscheinung: 29.7.16 | Selfpublishing | 312 Seiten | Kaufen? 

Inhalt 

Millie fühlt sich bei ihrem Freund Oliver gar nicht mehr wohl. Schweigend lässt sie seine Ausbrüche und seine Arroganz zu, in der Hoffnung, dass er doch wieder der Alte wird. Als sie dann für einen Monat nach Irland muss und nur die Wochenenden in der Heimat verbringen kann, merkt sie erst, dass sie solch ein Leben, wie das von Oliver, nicht haben will, stattdessen möchte sie ein ruhiges und lebenswerte Leben führen wie Colm es tut.

Meine Meinung

Heute mal ohne selbst geschossenes Foto, da ich es mir für günstige 1,79€ bei Amazon auf mein Handy hab runterladen lassen. Der Klappentext, den ihr unter dem Kaufen-Button in der Buchinfo findet, hat mich überzeugt und erwartet habe ich eine emotionale Liebesgeschichte mit viel Gefühlschaos und hin und her. Das Gefühlschaos habe ich auf jeden Fall erhalten!

Mir war nach einer Liebesromanze und schwups hatte ich die perfekte parat. Heute morgen eingestiegen und am Nachmittag schon beendet, denn mit den 312 Seiten kommt man schnell voran. Annabelle Benns Schreibweise lässt sich flüssig lesen und passt auch zum Inneren des Buches.
Mein erwünschtes Hin und Her bekam ich leider nicht, denn auf einmal ging gegen Ende des Buches alles ziemlich schnell und die Protagonistin, Millie, stellt ihr Leben komplett auf den Kopf, naja eher ihr Freund tut es für sie. Ihre Freundin Diana, die sie zufällig wieder trifft, scheint auf einmal die beste Freundin überhaupt, obwohl sie nur Mitbewohner während der College-Zeit waren. Der Punkt hat mir irgendwie so gar nicht gepasst. Es wird nicht erwähnt wie eng sie sich standen und einer alten Freundin meinen Schlüssel für die Wohnung meines Freundes zu geben. um einige meiner Sachen heraus zu holen, erscheint mir doch weit her gegriffen zu sein. Aber irgendwie hat es auch zu der naiven kleinen Millie gepasst, die einfach nicht weiß was sie will. Erst durch Colm, ihren Vorgesetzten in Dublin, lernt sie ihre eigenen Bedürfnisse zu beachten und dass Aussehen nicht alles ist.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben einprägende Eigenschaften erhalten, wie z.B. das Gefühl nicht gut genug zu sein oder vor Lebensfreude zu strahlen.
Millie war keine Protagonistin die man liebt und vergöttert, aber da es in einer Er/Sie Form geschrieben wurde, hat man als Leser eher selten eine echt enge Verbindung zu den Protagonisten, wie ich finde.Obwohl keine Vertrautheit zwischen Protagonistin und Leser herrscht, merkt man umso mehr ihre Zerrissenheit zwischen einem sorglosen Leben und einem Leben, das mehr zu ihr passt und auch schöne Seiten hat. Colm hingegen kam mir wie der Retter in der Not vor. Kurz vor knapp, bevor Millie auch zu einer reichen Göre werden konnte, hat er sie herausgezogen und ihr gezeigt, dass ein "normales" Leben schön sein kann und Geld nicht alles ist. Millies Mum hat nochmal alles auf die Spitze getrieben. Ich konnte verstehen wieso Millies Schwester den Kontakt abbrach, denn sie ist so Material fixiert, dass man nur den Kopf schütteln kann. Hauptsache die Tochter hat Geld und ist Sorgenfrei, aber was bringt einem das, wenn man nicht sich selbst ist? Aber das Millie das so hinnimmt, passt zu ihr. Sie scheint so unerfahren und naiv zu sein, dass sie jedem jede Ausrede abkauft, was nicht heißen soll, dass die Figur dämlich ist. Im Grunde genommen konnte ich Millie sowie Colm viel abgewinnen und verstehe auch beide Seiten.

Alles in Einem ist dieses Buch, ein Roman mit einer großen Bedeutung: Material ist nicht alles im Leben und es zählen sowieso immer nur die Momente, die man nicht bezahlen kann. Mit einer wunderschönen Schreibweise kommt man in weniger als 5 Stunden durch das Buch und erlebt ein kleine Geschichte über die schnellen Veränderungen im Leben.

{SuB} 5 Bücher, die unbedingt gelesen werden möchten

Hallo meine Lieben,

momentan bin ich mit Bücher für eine Aktion so beschäftigt, dass ich kaum Zeit hab meine Wunschbücher zu lesen. Dafür kommt aber heute ein Beitrag in dem ich euch einen Teil meines spärlichen SuBs zeige.
Tatsächlich habe ich nur um die 15 Bücher im Regal, die ich noch nicht gelesen habe. Dann wären da noch an die 10 Bücher, die ich geschenkt bekommen habe, aber nicht lesen mag und bald auf Tauschticket landen werden.



Hier habe ich euch 5 Bücher zusammengestellt, die ich noch lesen mag und die mich besonders interessieren.

Als Erstes hätten wir hier den Klassiker Stolz und Vorurteil. Dieses schöne Exemplar zog vor ca. zwei Wochen bei mir ein. Ich hab lange nach einer schönen Ausgabe gesucht. Der ausschlaggebende Punkt für den Kauf war, dass das Buch öfters in anderen Romanen auftaucht und die darinspielenden Charaktere. Ich befürchte, dass das Buch eher schwierig zu lesen ist und ich nur mit einem verwirrten Gesicht da sitze. Ich würde mir aber wünschen, dass es mir gut gefällt und ich mit Begeisterung davon erzählen kann.


Der Zauber eines frühen Morgens ist ein historischer Liebesroman. Eigentlich gar nicht meins, aber der Klappentext konnte mich überzeugen. Wer mag keine Geschichten, in denen die Autorin per Zufall ihren Traummann kennen lernt? Mitten in einem Kriegsgebiet. Klingt schrecklich romantisch und ich hoffe, dass es das auch wird.


 Percy Jackson ist der Klassiker unter den Jugendbüchern. Ich schätze, dass jeder außer mir es gelesen hat. (ähnlich wie Harry Potter) Die Filme kenne ich und ich mag sie ziemlich gerne. Da ich auch ein kleines Mythologie-Junkie bin und die Legenden, Sagen und Geschichten immer wieder lesen kann, scheint es wohl ein super Buch für mich zu sein. Dazu erhoffe ich mir natürlich auch, dass es sich vom Film unterscheidet, obwohl ich jetzt nicht genau weiß, was der Unterschied zwischen dem normalen Roman und dem Buch zum Film ist, aber ich will ja eine spannende Geschichte haben.


Das vierte Buch, dass ich ausgewählt habe, ist von Kay Meyer und ich würde jetzt mal behaupten, dass Kay Meyer ziemlich bekannt ist. Bis jetzt habe ich aber leider noch kein Buch von ihm lesen dürfen. Dieses Buch ist auch ziemlich zerlesen und scheint auch öfters gelesen worden zu sein, zu mal es eine ältere Ausgabe ist, was für mich heißt, dass es wohl gut sein soll. Ich hab Ich erhoffe mir eine spannende fesselnde Geschichte - auch wenn es eigentlich nicht mein Genre ist.


In einem Buch-Paket einer Bekannten war dieses Buch dabei. Das Cover ist wunderschön und ich mag es unbedingt lesen, auch wenn der Klappentext mich nicht überzeugt hätte. Trotzdem erwarte ich ein volles Gefühlschaos, denn die Protagonisten verschwindet aus ihrer Familie und lässt alle zurück, um sich klar werden zu lassen, was sie wirklich will. Natürlich sind dann auch gefühlvolle Passagen zu erwarten.


Wie ihr seht fächern sich die Genres anscheinend langsam. Ich merke selber, dass ich in den letzten Monaten öfters Bücher aufgreife, die ich sonst nie gelesen hätte oder gekauft hätte. Da ich eine Bekannte habe, die mir öfters Bücher schenkt und dabei nicht auf das Genre achtet, versuche ich mich momentan auch an historischen Romanen oder Krimis - auch wenn nicht in diesem Post zu sehen.

Wollt ihr mehr solcher Posts sehen? Was sind eure 5 Bücher, die im SuB schmoren, aber endlich gelesen werden wollen?

Eine Woche voller Liebesromane
Luisa Sturm Spezial - Tag 4

Tag 4 und der letzte Tag und somit steht das Interview an.


Das Interview

Liebe Luisa,
bitte stelle dich doch kurz vor:
Hm, ich bin eine lustige, charmante, blonde, manchmal etwas schusselige „deutsch-italienische“ Mischung mit einer ‚angeblich’ sehr lauten und prägnanten Lache, einer Liebe zum Meer und zur Familie. Ein schlechter Morgens-Aufsteher, sehr ordentlich, mit einem Hang zu Büchern, guten Filmen und Geschichtsdokumentationen. Kein emotionsfreier Gewinner bzw. Verlierer bei Gesellschaftsspielen, ich liebe trockenen Humor, hasse Rosenkohl, Leber, Ungerechtigkeit und Intoleranz. Ich freue mich gern für Andere, tanze gern und mag es, wenn man sich auf mich verlassen kann.

Wie kamst du zum Schreiben?
Mit dem Geschenk eines Tagebuchs im Alter von 13 Jahren fing alles an. Es war geblümt und hatte ein Schloss (!) – das Größte ;-)
Die Idee einen Roman zu schreiben hatte ich bereits um 2002, aber angefangen damit habe ich erst im Winter 2010, eine Art inneres Bauchgefühl.

Wie kommst du zu deiner Inspiration zum Schreiben?
... eine wilde Mischung aus Erfindung und Erlebtem. Ich liebe es Leute zu beobachten, an Haltestellen oder  belebten Plätzen in der Stadt, dazu kommt auch noch ein großer Schuss Fantasie gepaart mit dem "Laufenlassen der Szenen beim Schreiben".

Die erste große Liebe spielt eine große Rolle in deinen Büchern. Wieso hast du dir genau dieses Thema ausgewählt?
Niemand vergisst seine "erste große Liebe". Egal wie schön, tragisch, unendlich, verwirrend, wundervoll und bitter sie auch war. Selbst wenn ich über 90jährige danach frage (und sie reagieren immer aufgeschlossen, ja fast freudig, mit einem gewissen Glanz in den Augen) wissen sie nach all den Jahren jedes Detail ihrer ersten Liebe. Das "1. Mal verliebt sein" ist und bleibt etwas ganz Besonderes, etwas so "Unvergessliches". Ich versuche diesen Zauber einzufangen.

Wie kommst du zu den Ideen für deine Charaktere, die ja recht unterschiedlich sind?
Ich möchte Figuren aufbauen, die es auch im echten Leben geben könnte. Ich schließe die Augen und mache mir ein "reales Bild", wie sie aussehen, wenn sie lachen, weinen oder wütend sind. Wenn sich dieses Bild einstellt kommt der Rest von selbst, beim Schreiben. Genaue vorgefertigte Pläne sind mir dabei hinderlich, vieles ergibt sich wirklich beim Entwickeln der Szenen.

Du bist Selfpublisherin - Wie geht man da am besten vor? (Stimmt doch oder? )
 Ja, ich bin Selfpublisherin und gleichzeitig bei einer Literaturagentur. Vielleicht klappt es irgendwann mit einem Verlagsvertrag?
Das Wichtigste ist eine gute Geschichte. Wenn man mit der Rohfassung fertig ist, sollte man sein Manuskript lektorieren lassen. Ein Cover, das genau zum Thema passt und nicht zu überladen ist, wäre auch gut. Wenn man das alles hat, braucht ein Buch auch sinnvolle Werbung. Man sollte man sich frühzeitig darum kümmern, auch Leserunden auf lovelybooks sind wichtig oder Gewinnspiele auf Facebook zum Beispiel.

Das Thema ist ja eher kritisch und als Leser wählt man ja eher Bücher aus bekannten Verlagen. Ist es da schwer mitzuhalten ? 
Ja, die Diskussion zwischen Selfpublishern und Verlagsbüchern ist unermüdlich. Ich halte mich da allerdings komplett heraus und konzentriere mich auf das Schreiben. Viele SP-Bücher können (wenn sie professionell gestaltet wurden) durchaus mit Verlagsbüchern mithalten und nicht wenige Autoren, die als Selfpublisher angefangen haben, konnten später Verlagsverträge unterschreiben. Ich versuche nicht "mitzuhalten", sondern die Geschichten zu schreiben, die in mir "brennen". Ich finde es großartig, die Möglichkeit zu haben, Bücher selbst zu veröffentlichen und möglicherweise klappt es irgendwann mit einem Verlagsbuch - den Druck, dass es unbedingt dieser Weg sein muss, mache ich mir jedoch nicht. Wichtig ist und bleibt die Leidenschaft und Liebe zum Schreiben.

Der Dank geht an Luisa für das Interview, die Verfügungstellung ihrer Bücher und die Organisation zu diesen Beiträgen. Vielen Dank! Hoffentlich bleiben wir im Kontakt, denn es hat riesen Spaß gemacht das alles zu organisieren. ♥

Zu guter Letzt unser Gewinnspiel: 

Das Gewinnspiel


Zu Gewinn gibt es jeweils ein eBook: 
1x Ein ganzes Ja + Päckchen
 1x Mondscheinmund, Wolkenkuss + Päckchen
Teilnahmebedingungen:
-Einverständnis der Eltern am Gewinnspiel teilnehmen zu dürfen, falls man unter 18 ist.
-keine Barauszahlung des Gewinnes
-Adresse und E-Mail werden nur für den Versand gebraucht und anschließend gelöscht.
-Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.
-Teilnahme ist bis zum 10.8.2016 möglich

Um teilzunehmen müsst ihr nur einen Kommentar hinterlassen, der eure Mailadresse enthält, damit ich euch bei dem Fall eines Gewinnes benachrichtigen kann.